SOLIDARITÄT


Würdigen möchte ich zunächst etwas Besonderes: Hervorheben möchte ich die vielen, vielen Mitglieds- und Förderbeiträge, die trotz Corona-Trainingspausen weitergezahlt wurden.

Mir ist bewusst: Das ist nicht selbstverständlich! Die Einigkeit und das Zusammenhalten in der jetzigen Krisenzeit berührt mich im Herzen.

Danke für diese Erfahrung.


AIKIDO ÜBEN, 
合氣道 稽古


Unseren Übungsstil könnte man als streng oder asketisch bezeichnen. In der schlichten Kleiderordnung, der Stille beim Üben, in der Reduziertheit des Übungskanons und vor allem in der klaren Vorgabe von Gewaltlosigkeit.

Das alles verbindet und lässt die verschiedensten Menschen miteinander trainieren: meditativ und bewegt. Von ganz langsam in den I-Stunden bis schweißtreibend in den III-Stunden.

Übrigens: Askese kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet "körperliche und geistige Übung".
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Die Türe zum kleinen Dojo.

DOJO, 道場


Natürlich kann man Aikido in einer Turnhalle trainieren. Aber wie schwer wird es, dort nicht in alte sportliche und soziale Muster zu fallen. Man vergleicht sich, man wetteifert und, und, und, ...

Vieles von dem, was wir üben, schwimmt gegen den Mainstream des Lebens. Hierfür bedarf es eines besonderen Ortes. Eines Ortes, der über das Alltägliche hinausführt. Eines Raumes, der ins Üben hineinzieht und nicht in alte Gewohnheiten fallen lässt.

Schon immer pflege ich mein Dojo mit dieser Intention. Meine Blumengestecke könnte man auch als stillen Aufruf betrachten, neue Wege zu wagen.


REFUGIUM


Lange hege ich den Traum von einem offenen Dojo. Ein Dojo, das auch außerhalb der Übungszeiten von den Übenden zur Meditation oder für eine kurze Auszeit genutzt werden kann.

Das neue Dojo ermöglicht diese ursprüngliche Idee zu erweitern. Es soll für alle Menschen geöffnet werden, die nach einem Ort der Stille suchen, unabhängig von ihrem religiösen und kulturellen Hintergrund.

Auch die Menschen, die eine langjährige und innige Verbindung zur Dreifaltigkeitskirche haben, werden dadurch weiterhin einen Zugang zum ehemaligen Kirchenraum haben. Zum Erhalt eines Kirchengebäudes beizutragen, das den Stadtteil prägt und bereichert, freut mich zudem sehr. Es wird nicht abgerissen, sondern belebt.

Mit Paul Böhm habe ich einen Architekten, der mit solch besonderen Orten umgehen kann. Und ich habe das Gefühl, dass er mich in meiner Philosophie hört. Seine Umsetzung beeindruckt mich auf jeden Fall.

Gerne würde ich vieles von dem verwirklichen, was Prof. Böhm geplant hat. Ich spüre, wie dadurch der Raum eine neue Qualität, eine ureigene Atmosphäre erhält. Sie gibt dem Üben noch mehr Tiefe. Den Besuchern hilft sie, Sammlung und Stille zu finden.
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Unsere Matte wird mit umziehen.

VIEL GESCHAFFT


Durch das Engagement von zahlreichen Übenden und sogar von Nachbar*innen konnten schon jetzt die Vorbereitungsarbeiten für den Umbau weitgehend abgeschlossen werden. Das Gebäude ist leer. Der Garten ist in einem guten, gepflegten Zustand.

An Spenden ist mittlerweile ein Betrag von 82.700 € eingegangen. Mit meinen Einlagen in Höhe von 180.000 € ist hiermit die Umsetzung eines – sehr einfach ausgestatten – Dojos, das alles unbedingt Notwendige enthält, gesichert.

Schon jetzt erfüllt mich eine tiefe Vorfreude auf diesen entstehenden Raum. Und gleichzeitig beflügelt mich meine Vision, möglichst viel von den bestehenden Planungen weiter umzusetzen: Dach, Heizung, Kumiko-Holzwand … 


WEITER TRAGEN


In den kommenden Wochen möchte ich das Projekt mehr in die Öffentlichkeit bringen. Einerseits wünsche ich mir, dass möglichst viele Menschen vom offenen Dojo erfahren. Andererseits erhoffe ich auch weitere Interessierte zu begeistern, die die Entstehung des Ortes finanziell unterstützen möchten. Gerne können Sie / kannst Du das Projekt weitertragen, den Newsletter weiterleiten, davon erzählen … Jeder noch so kleine Schritt hilft!


AKTUELL


Da die Vorbereitungsarbeiten weitgehend abgeschlossen sind, findet das Samu nur noch einmal wöchentlich samstags von 11.00 bis 13.00 Uhr statt. Zusätzlich möchte ich ab der kommenden Woche das neue Dojo dienstags von 18:00 bis 19:30 Uhr öffnen. Zeit sich die Räumlichkeiten anzuschauen und auf sich wirken zu lassen.

Die Öffnungszeiten des alten Dojos stehen auf der Webseite. Sie werden der aktuellen Situation angepasst.

Auf der Rückseite des neuen Dojos lag die Baustelle der Rheinenergie jetzt zwei Wochen brach. Ab morgen geht es dort weiter. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, können wir uns dem riesigen Schuttberg, der sich mittlerweile angesammelt hat, widmen.

Dirk Kropp + Team

PDF: zur Umwidmung der Dreifaltigkeitskirche in unser Dojo.

KIRCHE ANDERS: EIN Artikel und ein Interview im aktuellen Gemeindebrief.


FRAGEN


Petra Reuffurth: reuffurth.petra@gmx.de oder 0152 3271 5569
Dirk Kropp: dirkkropp@aikido-ueben.de oder 0151 6166 3219


SPENDENKONTO


Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf
IBAN-Nr.: DE 90 3705 0198 0004 6624 58 Spendenüberweisung
Verwendungszweck: „Dreifaltigkeitskirche Ossendorf“

W I C H T I G: Wer eine Spendenbescheinigung möchte, trägt beim Verwendungszweck zusätzlich Name und Anschrift ein.
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Dirk Kropp – Aikido üben

Silcherstraße 12
50827 Köln

0151 6166 3219


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